Sparkassen: Hohe Pensionen, magere Ausschüttungen

Aufsichts- und Verwaltungsräte üben ihr Mandat allein zum Wohle des Unternehmens aus und sind nicht einzelnen „Stakeholdern“ verpflichtet. So steht es in den VARD-Berufsgrundsätzen. Deshalb kann es durchaus angebracht sein, wenn Kontrolleure – wie aktuell in Düsseldorf – mehrheitlich Ausschüttungen an die Träger-Kommune ablehnen. Allerdings stimmt uns nachdenklich, dass nur wenige Institute überhaupt ausschütten (in Bayern laut WirtschaftsWoche nur fünf von 71), während sich viele Sparkassen-Chefs hohe Gehälter und Pensionen gönnen. Wir geben zu Bedenken, dass solche Saläre vielfach nicht zum Wohle des Unternehmens sind, während ein gutes Verhältnis zum Träger – auch durch angemessene Ausschüttungen – durchaus hilfreich sein kann.

Freitag, 29. Januar 2016|Kategorien: Flops|

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