FIFA-Reform: So weit, so gut, Herr Infantino

Vor einer Woche hat der FIFA-Kongress das Reformpaket verabschiedet. Damit fungiert künftig ein „Council“ als Aufsichtsrat, dessen 36 Mitglieder einen Eignungscheck bestehen und nach zwölf Jahren ausscheiden müssen. Für das Operative ist der Generalsekretär als eine Art CEO verantwortlich. Eine sinnvolle Struktur, meinen wir. Allerdings argwöhnen Kritiker, dass sich in der Praxis nicht viel ändert. So geriere sich Neu-Präsident Gianni Infantino bereits als neuer Alleinherrscher. Warten wir’s ab – der Lackmus-Test steht noch aus: Schlägt Infantino einen Vertrauten als Generalsekretär vor? Oder definiert er gemeinsam mit dem Council ein Anforderungsprofil und läutet eine professionelle Suche ein? Wir sind gespannt.

Donnerstag, 03. März 2016|Kategorien: Tops|

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