Stada: Warum Aktivisten den Pharmakonzern angreifen

Ein aktueller Fall zeigt eindrucksvoll, dass Aktivisten Corporate-Governance-Schwächen gezielt für Attacken nutzen. Denn es ist sicher kein Zufall, dass die Beteiligungsfirma Active Ownership mit dem Pharmakonzern Stada ein Unternehmen ins Visier nimmt (siehe unten „Investorenszene“), das seit Jahren in der Kritik steht – wegen hoher Managersaläre und aktuell wegen der Führungsstruktur, die laut Handelsblatt „einseitig zugeschnitten“ ist auf Hartmut Retzlaff, der Stada seit 23 Jahren führt. Das Kalkül der Aktivisten ist klar: Strukturelle und personelle Veränderungen könnten den Aktienkurs kräftig in die Höhe treiben. Wir sind gespannt, ob ihre Strategie aufgeht – und ob sie auf schnellen Profit aus sind oder langfristig an Bord bleiben.

Freitag, 13. Mai 2016|Kategorien: Flops|

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