TCI attackiert Volkswagen

Der britische Hedgefonds TCI hat VW scharf kritisiert. Vorstandsgehälter und Arbeitskosten seien zu hoch und der Einfluss der Gewerkschaften zu stark. „Das ist für das Unternehmen langfristig nicht gut“, sagte TCI-Partner Ben Walker und forderte ein Ende des „Missmanagements“ und ein nachvollziehbares Bonussystem.

Aktivist will Stada entern

Die Investorengruppe Active Ownership will beim Pharmakonzern Stada alte Strukturen aufbrechen – und im Aufsichtsrat beginnen. Für die HV am 9. Juni schlägt die Gruppe fünf neue Kandidaten vor, darunter Norbert Klusen, Ex-Chef der Techniker Krankenkasse, Klaus-Joachim Krauth, Ex-CFO von Hexal und den früheren Chef der Asklepios Kliniken, Ulrich Wandschneider.

Glass Lewis wie Ivox

Der Aktionärsberater Glass Lewis empfiehlt, auf der HV der Deutschen Bank am 19. Mai nur die seit 2015 amtierenden Vorstände zu entlasten und dem Aufsichtsrat die Entlastung zu verweigern. Auch die Aktionärsberatung Ivox rät, den Aufsichtsräten das Vertrauen zu entziehen; Konkurrent ISS befürwortet dagegen für eine Entlastung (siehe GermanBoardNews vom 6. Mai).

Lob für Allianz-Chef

Union-Investment-Fondsmanager Ingo Speich hat dem Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte auf der HV den Rücken gestärkt: „Sie sind für uns der richtige Mann zur richtigen Zeit“, sagte er. Allerdings müsse Bäte die Probleme bei der Tochter Pimco und die Probleme im Bereich der Lebensversicherungen in den Griff bekommen.