Vergütungen: Grenzen setzen statt Konflikte scheuen

Fresenius-Manager Stephan Sturm war 2015 der Spitzenverdiener unter den Dax-Finanzchefs: Laut einer hkp-Studie erhielt er 7,9 Mio. Euro – vor allem dank üppigen Aktienoptionen. Fresenius und die Tochter FMC seien die einzigen Dax-Konzerne, „die noch über echte Aktienoptionen verfügen“, so hkp. Manager könnten also frei entscheiden, wann sie fällige Optionen einlösen; zudem seien diese „nicht nach oben gedeckelt“. Wir erinnern an den Corporate Governance Kodex, der „betragsmäßige Höchstgrenzen“ empfiehlt – und zwar „insgesamt“ und hinsichtlich der „variablen Vergütungsteile“. Wenn die Unternehmen dies weiter scheuen (siehe „Kurz notiert“), sollte sich niemand wundern, wenn irgendwann der Gesetzgeber einschreitet.

Freitag, 20. Mai 2016|Kategorien: Flops|

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