Die Attacke des Investors Active Ownership, der fünf Kandidaten für den Stada-Aufsichtsrat vorgeschlagen hat (GermanBoardNews vom 13. Mai), zeigt Wirkung: Das Unternehmen hat seine HV auf den 26. August verschoben und will bis dahin auf Basis eines „klar definierten Anforderungsprofils“ neue Kandidaten nominieren. Wichtig seien „Sachkenntnis im Generika- und Markenproduktbereich, Expertise in Finanz-, Rechnungslegungs- und Rechtsfragen sowie persönliche Unabhängigkeit“; zudem will sich Stada am Governance-Kodex orientieren. Das klingt vielversprechend. Wir wünschen dem Nominierungsausschuss um Dieter Koch ein glückliches Händchen, damit aus guten Vorsätzen ein gutes Gremium wird. Womöglich kann der GermanBoardFinder helfen.