Steuern: Wie der Fiskus Aufsichtsräte diskreditiert

Der Governance-Experte Manuel Theisen hat in seiner Handelsblatt-Kolumne an eine Steuervorschrift erinnert, die uns aus der Zeit gefallen scheint: Unternehmen dürfen Aufsichtsratsvergütungen nur zur Hälfte als Betriebsausgaben geltend machen. Die Regelung stammt aus einer Zeit, in der Gremiensitzungen meist Rotweinrunden waren und somit der Verdacht nahelag, dass Verantwortliche vor allem Freunde und Bekannte subventionierten. Das ist inzwischen die Ausnahme; die meisten Aufsichtsräte leisten ehrliche Arbeit im Interesse des Unternehmens. Höchste Zeit, dass auch der Fiskus das (an-)erkennt.

Freitag, 27. Mai 2016|Kategorien: Flops|

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