Szene-News 03.06.2016

Investoren-Szene

Gabriel teilt SdK-Skepsis

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und andere Aktionäre haben vor den Risiken einer Übernahme des Roboterbauers Kuka durch einen chinesischen Investor gewarnt. Die sieht offenbar auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der sich für einen Kuka-Kauf durch deutsche oder europäische Unternehmen einsetzt. Er habe dafür auch deutsche Autobauer kontaktiert.

Hohn legt gegen VW nach

Christopher Hohn, Chef des Investors TCI, hat im Spiegel-Interview seine Forderung bekräftigt, den VW-Aufsichtsrat neu zu besetzen. AR-Chef Hans Dieter Pötsch sei der „bequemste, aber nicht der beste Kandidat“ für diesen Posten, da er als CFO jahrelang Teil des VW-Systems war. Pötsch sei für ihn nur eine Übergangslösung.

Eine Lobby für Aktivisten

Mehrere US-Hedgefonds haben das „Council for Investors Rights and Corporate Accountability”(CIRCA) gegründet, um konzertierte Lobby-Arbeit für aktivistische Investoren zu betreiben. Wer konkret hinter CIRCA steckt, ist noch unklar. Medien tippen auf William Ackman (Pershing Square), Carl Icahn, Daniel Loeb (Third Point), Paul Singer (Elliott Associates) und Barry Rosenstein (Jana Partners).

Hedgefonds wollen mehr

Die Hedgefonds RBR Capital und Cologny torpedieren den Verkauf der Schweizer Gategroup nach China und fordern einen höheren Übernahmepreis. Die Fonds, die rund elf Prozent halten, haben beim deutschen Finanzberater Freitag & Co. eine „ Fairness Opinion“ beauftragt, die belegen soll, dass die aktuelle Offerte zu niedrig ist.

Freitag, 03. Juni 2016|Kategorien: Szene-News|

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