Sparkassen: Warum die Politik der Kern des Problems ist

Nachdem die Sparkassen-Aufsicht dem Düsseldorfer Oberbürgermeister und Verwaltungsratschef Thomas Geisel im Streit mit dem Stadtsparkassen-Vorstand Recht gegeben hat, stellt sich die Frage: Inwieweit müssen Vorstände die Interessen ihres „Trägers“ berücksichtigen? Und vor allem: Wie soll das gehen, wenn der Verwaltungsrat – wie in Düsseldorf – selbst keine gemeinsame Linie findet? Kern des Problems scheint uns zu sein, dass Sparkassen-Gremien politisch besetzt werden. Statt konsequent die Interessen des Unternehmens zu vertreten, wie es die VARD-Berufsgrundsätze vorsehen, kommt es deshalb zu Verquickungen – allen voran bei Bürgermeister Geisel, dem die Stadtkasse am Herzen liegt. Unabhängigkeit sieht anders aus.

Freitag, 10. Juni 2016|Kategorien: Flops|

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