Aufsichtsratsstudie: Warum Netzwerke wichtiger werden

Je variabler ein System ist, desto variabler müssen diejenigen sein, die es beherrschen wollen. Übertragen auf Unternehmen bedeutet diese soziologisch-systemtheoretische Erkenntnis: Angesichts der disruptiven Digitalisierung sind Vorstände und Aufsichtsräte gefragt, die vielfältig interessiert und breit vernetzt sind. Das ist die Kernidee der ersten VARD-Aufsichtsratsstudie, die die VARD-Governance-Experten gemeinsam mit dem auf Netzwerke spezialisierten Analysehaus FASresearch in Wien konzipiert haben. Dessen Direktor Harald Katzmair hat die Ergebnisse auf dem 9. Deutschen Aufsichtsratstag vor einer Woche exklusiv präsentiert und erläutert, welche Aufsichtsräte nicht nur Branchen-Buddies treffen, sondern gleichermaßen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vernetzt sind – und somit sozusagen eine eigene „Diversity“ mit ins Gremium bringen. Zu den Dax-30-Aufsichtsräten, die gut abschneiden, zählen Karl-Ludwig Kley (Eon) und Henning Kagermann (Deutsche Bank). Interessierte können die Gesamtstudie und die jeweiligen Unternehmens-Einzelstudien kostenpflichtig bestellen: studie@dcg-institut.de. Auf dem 10. Deutschen Aufsichtsratstag am 17./18. November folgt die Fortsetzung mit sämtlichen Dax-160-Vorständen und Aufsichtsräten.

Freitag, 24. Juni 2016|Kategorien: Tops|

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