Szene-News 08.07.2016

Investoren-Szene

AOC legt bei Stada nach

Der Investor Active Ownership (AOC) ruft Stada-Aktionäre im Bundesanzeiger auf, gemeinsam Kandidaten für den Aufsichtsrat vorzuschlagen. Am 11. Juli will AOC dem Vorstand einen Vorschlag zur Neubesetzung machen. Der Stada-Aufsichtsrat will unterdessen selbst neue Kandidaten nominieren (mehr dazu in der nächsten Ausgabe).

SVM kritisiert John Menzies

Der Frankfurter Investor Shareholder Value Management (SVM) fordert einen unabhängigen Chairman für das Board des britischen Luftfahrtservice-Unternehmens John Menzies. Zudem solle sich das Konzern in zwei Teile aufspalten, da „die Summe der Werte der beiden Teile für sich genommen bei weitem den aktuellen Unternehmenswert übertrifft“, so SVM.

CEO-Saläre und der Brexit

Hans-Christoph Hirt vom Aktionärsberater Hermes EOS sieht in hohen Managervergütungen eine Ursache für das „Brexit“-Votum. Ein britischer CEO verdiene im Schnitt 5 Millionen Pfund – 180-mal mehr als ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im Königreich. Dieses Lohngefällebefördere eine Spaltung zwischen Bevölkerung und den – eher pro-europäischen – Eliten.

Gut besuchte Treffen

Die vier Dax30-Konzerne mit der höchsten Präsenz auf den Hauptversammlungen (siehe auch oben, „Tops“) waren laut Barkow Consulting Volkswagen (93,7 Prozent), Henkel (88), Fresenius Medical Care (rund 80) und HeidelbergCement (74,1). Bei diesen Konzernen gibt es Ankeraktionäre mit hohen Aktienbeständen.

Freitag, 08. Juli 2016|Kategorien: Szene-News|

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