Interessenkonflikte: Findet der Verdi-Chef die richtige Balance?

In der Juli-Ausgabe hat das Manager Magazin ein kritisches Porträt über Verdi-Chef Frank Bsirske veröffentlicht. Seine Devise laute „Verdi first“, obwohl er als Aufsichtsrat (aktuelle Mandate: RWE, Deutsche Bank) „dem Wohl des Unternehmens“ verpflichtet sei, so der Vorwurf. Sicher: Interessenkonflikte gibt‘s auch auf der Kapital-Seite, etwa wenn Aufsichtsräte Investoren vertreten, denen an hohen Dividenden gelegen ist. Die Frage ist aber, wie man mit solchen Konflikten umgeht. Wir appellieren deshalb an alle, in deren Brust zwei Herzen schlagen: Hinterfragen Sie, ob das Wohl des Unternehmens tatsächlich an erster Stelle steht. Wenn nicht, sollten Sie abtreten – oder Ihr Mandat ruhen lassen, bis der Konflikt entschärft ist (etwa durch das Ende eines Streiks).

Freitag, 15. Juli 2016|Kategorien: Flops|

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