Cybersecurity: Kreisligisten, Viererketten & Einwechselspieler

„Deutschlands dümmster Automobilzulieferer“, titelte das Manager Magazin, nachdem der MDax-Konzern Leoni sich als Opfer eines Betrugs geoutet hatte: Mit Hilfe gefälschter Dokumente und Emails hatten Betrüger Auslandstransfers in Höhe von rund 40 Mio. Euro veranlasst. In Sachen IT-Sicherheit spiele Leoni „offenbar in der Kreisliga“, konstatierte das Manager Magazin. Wohl wahr – aber zugleich sei  der Hinweis erlaubt, dass andere Unternehmen Fortschritte machen. So arbeitet die Deutsche Cybersicherheits-Organisation von Allianz, BASF, Bayer und VW inzwischen auf Hochtouren (WirtschaftsWoche: „Dax-Konzerne bauen Viererabwehrkette“). Parallel dazu plant das Bundesinnenministerium schnelle Eingreiftruppen, die Unternehmen im Ernstfall rufen können – als Einwechselspieler sozusagen, um ebenfalls im Fußball-Duktus zu bleiben.

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