RWE-Gremien: Politiker ohne Qualifikation und Motivation?

Bürgermeister und Landräte in den Gremien des RWE-Konzerns müssen künftig die Vergütungen an ihre Kommunen weiterleiten. Politiker säßen „aufgrund ihres Amtes“ in den Aufsichts- und Beiräten, so die NRW-Landesregierung. Die Begründung zeigt, wo das wahre Problem liegt: Statt Kompetenz gibt die Funktion den Ausschlag; in den Gremien sitzen deshalb Aufseher ohne ausreichende Qualifikation. Und künftig fehlt es womöglich auch noch an Motivation, weil sie kein Geld mehr bekommen. Die Städte sollten lieber gleich fähige Kandidaten ohne Amt nominieren. Das wäre auch für die kommunalen Finanzen besser: Professionell überwachte Unternehmen sind langfristig erfolgreicher und zahlen höhere Steuern. Das dürfte mehr bringen als ein paar Aufsichtsratstantiemen.

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