Public Governance: Mehr Unternehmer in städt. Aufsichtsräte?

Stellen Sie sich vor: Der Aufsichtsrat diskutiert über den Mietvertrag für eine Immobilie, in der eine Tochterfirma residiert – und kurz darauf kauft einer der Aufsichtsräte das Objekt. Genau das ist jüngst in Osnabrück geschehen. In der Hauptrolle: Ein Bauunternehmer, der das städtische Klinikum beaufsichtigt. Dabei sollte seine Berufung der Auftakt für eine bessere „Public Governance“  sein: Die örtliche CDU entschied 2015, statt verdienter Parteifunktionäre „ausgewiesene Wirtschafts- und Finanzfachleute“ in die Aufsichtsräte städtischer Firmen zu schicken. Auch wenn dies im Fall des Bauunternehmers nach hinten losging: Das Ansinnen bleibt lobenswert. Aber neben Wirtschafts- und Finanzkompetenz sollten Kandidaten eben auch Governance-Knowhow mitbringen. Zum Einstieg empfehlen wir die VARD-Berufsgrundsätze.

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