Kommunikation: Wie AR-Chefs zu IR-Profis werden

Aufsichtsratschefs sprechen immer öfter mit Investoren, wie das Manager Magazin berichtet: Werner Brandt (RWE) traf demnach im Vorfeld des Innogy-Börsengangs „vereinzelt“ potenzielle Aktionäre. Werner Wenning (Bayer) redete im Zuge des Monsanto-Deals mit „gut fünf“ Großanlegern. Und Hans Dieter Pötsch (VW) lud Investoren in die Villa Kennedy. Aber auch abseits von Mega-Deals und Skandalen wird der Kontakt enger; so trifft Ingo Speich von Union Investment 28 der 30 Dax-Gremienchefs „regelmäßig“. Wir meinen: Gespräche machen Sinn – wenn es um Themen geht, für die der AR zuständig ist, also etwa die Gremien-Zusammensetzung, Vorstandsvergütungen und Anforderungen an neue Vorstände. Knifflig wird’s bei strategischen Fragen. Sie sind zwar zweifellos ein Thema für Aufsichtsräte, aber wer zu sehr ins Detail geht, provoziert schnell Konflikte mit den Vorständen. Hier ist nicht nur Fingerspitzengefühl gefragt, sondern auch Finesse in Sachen Gesprächsführung.

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