Kompetenz: Wenn Aufsichtsräte auf die Schulbank müssen

Weltweit rückt die Kompetenz von Aufsichtsräten stärker ins Blickfeld. Zum Beispiel in Kenia: Dort hat die Finanzaufsicht gerade fünf Ex-Verantwortliche des Handelskonzerns Uchumi – darunter frühere „non-executive board members“ – zu hohen Bußgeldern verdonnert, weil das Unternehmen Investoren Interessenkonflikte verschwiegen hatte. Einen früheren „Non-Exec“ verdonnerten die Aufseher zudem, die Schulbank zu drücken: Er müsse an einem Corporate-Governance-Kurs teilnehmen, bevor er wieder als Direktor eines gelisteten Unternehmens fungieren dürfe. Wir können den Fall aus der Ferne nicht beurteilen – finden die Idee aber gut. Noch mehr Sinn würden solche Kurse natürlich vor der ersten Berufung machen.

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