Vor einem Jahr haben wir das „Good-Governance-Konzept“ des Deutschen Olympischen Sportbundes  (DOSB) als „Vorbild für die FIFA“ gelobt. Der neue Bericht des Governance-Beauftragten Jürgen Thumann lässt aber zu wünschen übrig. Es ist zwar von „Interessenkonflikten von Führungspersönlichkeiten“ und „Hinweisen auf mögliche Verstöße“ die Rede. Nähere Angaben macht Thumann aber nicht. Sicher: Es gilt, Persönlichkeitsrechte zu wahren. Aber rudimentäre Informationen wären möglich – und würden helfen, Probleme zu identifizieren und Verbesserungen anzuschieben. Wir sind deshalb beim Innen-Staatssekretär Hans-Georg Engelke, der dem DOSB auf der Mitgliederversammlung am Samstag mit auf den Weg gab, weiter an guter Verbandsführung zu arbeiten.