Japan: Die gefährlichen Geister der Vergangenheit

Seit Jahrzehnten prägen sie japanische Unternehmen: Sogenannte „verweilende Geister aus der Vergangenheit“ – also Ex-Chefs, die als „Non-Executive-Directors“ oder hochrangige Berater hinter den Kulissen weiter die Fäden ziehen und ihren Nachfolgern oft das Leben schwer machen. Doch nicht nur fürs eigene Unternehmen ist diese Konstellation ein Nachteil: Den „Geistern“ fehlt die Zeit für neue Aufgaben – was laut Experten der Hauptgrund für einen Mangel an kompetenten Aufsichtsräten ist. Deshalb müssen in Japan immer wieder dieselben ran: 117 unabhängige Direktoren sitzen in vier oder mehr Boards, wie jüngst eine Studie zeigte. Die Regierung analysiert die Problematik derzeit und könnte schon bald eine Initiative starten, um die Geister aus- und anzutreiben. Wir sind gespannt.

Freitag, 09. Dezember 2016|Kategorien: Flops|Schlagwörter: , , , , , , , , |

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