Aufsichtsratschefs: Unser Beruhigungsmittel für Alphatiere

Keine Frage: Aufsichtsratsvorsitzende rücken immer öfter in die erste Reihe, etwa bei der Kommunikation mit Investoren oder der Bewältigung von Krisensituationen. Einige – wie Friedrich Merz von BlackRock Deutschland – bezeichnen sich gar als „Active Chairman“. Aber wo verläuft die Grenze? Das Handelsblatt hat nach dem Abgang von Linde-CEO Büchele kritisiert, man spüre förmlich, dass AR-Chef Wolfgang Reitzle am liebsten „selbst das Zepter in der Hand halten will“. Er könne „das Managen, das Anpacken“ offenbar nicht lassen, auch weil Zurückhaltung „nicht Reitzles Natur“ sei. Machen wir uns nichts vor: Viele AR-Chefs sind Alphatiere, denen es ähnlich geht. Damit sie auch in kritischen Situationen die Balance wahren, empfehlen wir Betroffenen die regelmäßige Lektüre der VARD-Berufsgrundsätze – sozusagen als Reflexion und Beruhigung zugleich.

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