Aufsichtsräte des Jahres: Warum es nicht die Falschen trifft

Zum Jahresende werden mit schöner Regelmäßigkeit auch die Aufsichtsräte des Jahres gekürt. Das Handelsblatt hat sich diesmal für Karl-Ludwig Kley entschieden (Eon, BMW, Lufthansa), auf den Plätzen folgen Simone Bagel Trah (Henkel, Bayer, Heraeus), Werner Wenning (Bayer, Henkel, Siemens) und Gerd Krick (Fresenius). Das Manager Magazin wählte Lidl-Aufsichtsratschef Klaus Gehrig sogar zum „Manager des Jahres“. Wir hätten da noch ein paar andere Ideen gehabt, aber unterm Strich trifft es nicht die Falschen. Dafür sprechen auch personelle Überschneidungen mit der ersten VARD-Aufsichtsratsstudie, die wir mit dem Analysehaus FASresearch konzipiert und auf dem 9. DART im Juni vorgestellt haben (GermanBoardNews vom 24. Juni). Für die Studie wurde wissenschaftlich analysiert, welche Aufsichtsräte nicht nur Branchen-Buddies treffen, sondern  gleichermaßen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vernetzt sind und auf diese Weise sozusagen ihre eigene „Diversity“ mit ins Gremium bringen. Auch hier lag Karl-Ludwig Kley ganz vorne.

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