Kompetenz: Das Ende der Hobby-Aufsichtsräte

Es ist eine positive und wichtige Entwicklung: Die Kompetenz von Aufsichtsräten ist 2016 stärker in den Fokus gerückt. So arbeiten große börsennotierte Unternehmen inzwischen nahezu ausnahmslos mit Kompetenz-Profilen. Und das zahlt sich immer öfter aus; Fortschritte in Sachen Qualifikation machten in diesem Jahr beispielsweise die Gremien der Deutschen Bank (GermanBoardNews vom 27. Mai) und von Stada (GermanBoardNews  vom 2. September). Allerdings bleibt noch viel Luft nach oben. So verfügen gerade mal 20 Prozent der Aufsichtsräte über Digitalkompetenz, und gerade beim Thema Cybersecurity hakt es vielerorts gewaltig. Zudem ist es immer noch nicht Usus, dass sämtliche Gremienmitglieder über betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse verfügen (wie das Deutsche Corporate Governance Institut und VARD in diesen Bereich weitere Fortschritte anschieben wollen, lesen Sie in unserem Jahresausblick in der nächsten Ausgabe).

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