Managergehälter: Die Vorschläge von FDP und Grünen

Nach der SPD (siehe GermanBoardNews vom 16. Dezember), die ihre Vorschläge inzwischen konkretisiert hat, haben sich auch die Grünen dafür ausgesprochen, die steuerliche Absetzbarkeit von Managergehältern zu begrenzen. Sonst würden die Steuerzahler weiter überhöhte Gehälter, Boni, „Fantasieabfindungen“ und „goldene Betriebsrenten“ mitfinanzieren, kritisierte Kerstin Andrae, Vize-Chefin der Grünen-Fraktion im Bundestag. FDP-Politiker Volker Wissing lehnt steuerliche Sanktionen dagegen ab. Allerdings sieht auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Handlungsbedarf bei den Vorstandsvergütungen und will Aufsichtsräte stärker in die Pflicht nehmen: Seinen Vorstellungen zufolge sollen sie verpflichtet werden, einen „Gehaltskorridor“ für jede Führungsposition festzulegen und zu veröffentlichen. „Das hat den Vorteil, dass das Gehalt abstrakt mit der Position verknüpft wird und nicht mit einer bestimmten Person“, sagte Wissing dem Handelsblatt. Abweichungen vom Korridor sollen nur nach einem Beschluss der Hauptversammlung möglich sein.

DCGIBoardNews

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