Auf einer Aufsichtsratssitzung des unfertigen Hauptstadtflughafens Berlin (BER) am 23. Januar soll das Gremium von 15 auf 20 Mitglieder aufgestockt und paritätisch besetzt werden. Bislang haben die Arbeitnehmer fünf Sitze – demnächst zehn. Auf der Eignerseite sind zwei Mandate für das Land Berlin vakant. Berlins Regierender Bürgermeister und BER-Aufsichtsratschef Michael Müller (SPD) begrüßt den Vorschlag seiner Berliner Koalitionspartner, Senatoren zu entsenden. So gilt die grüne Wirtschaftssenatorin Ramona Pop als Kandidatin. Der Tagesspiegel schreibt: „Wenn Grüne und Linke tatsächlich Senatoren entsenden, hätte Berlin im BER-Aufsichtsrat nur noch Senatsvertreter.“ Das habe es „nicht einmal unter Klaus Wowereit“ gegeben.“