Flughafen BER: Unser Appell an die Berliner Wirtschaftssenatorin

Seit dem Wochenende steht offiziell fest, was die Spatzen schon seit geraumer Zeit von den Dächern pfiffen: Der Hauptstadt-Flughafen BER wird auch 2017 nicht eröffnet. Ziehen die Verantwortlichen jetzt also endlich Konsequenzen auf höchster Ebene, wie es unter anderem der Brandenburger Landesrechnungshof und VARD wiederholt gefordert haben? Es sieht leider nicht danach aus. Statt qualifizierten Managern und Experten könnten laut Presseberichten sogar weitere Politiker in den Aufsichtsrat einziehen. So überlegen die Grünen, ihre Wirtschaftssenatorin Ramona Pop ins Kontrollgremium zu schicken (siehe GermanBoardNews vom 13. Januar) – obwohl sie in Oppositionszeiten die Politiker-Dominanz im BER-AR stets kritisiert hatten. Laut „Tagesspiegel“ hat sich Pop allerdings noch nicht entschieden und Bedenken geäußert; eine für diese Woche geplante AR-Sitzung wurde auf Februar verschoben. Liebe Frau Pop, Sie sind unsere letzte Hoffnung: Ignorieren Sie Ihre Bedenken nicht. Setzen Sie ein Zeichen – für mehr Kompetenz und weniger Politik in den Aufsichtsräten öffentlicher Unternehmen. Unser Dank und Respekt wäre Ihnen gewiss.

DCGIBoardNews

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