Managergehälter: DGB-Chef fordert individuelle Obergrenzen

Nachdem sich fast alle relevanten Parteien zum Thema Managergehälter positioniert haben (siehe auch GermanBoardNews vom 13. Januar), hat sich auch der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in die Debatte eingeschaltet. In einem Gastbeitrag für das Manager Magazin forderte Reiner Hoffmann, dass Aufsichtsräte „ein festes Manager-to-worker-pay-Verhältnis einrichten und veröffentlichen müssen“. Dadurch, so der DGB-Vorsitzende, „würden die Vergütungen gedeckelt – je nach Branche unterschiedlich, aber immerhin“. Eine „absolute Grenze“ hält Hoffmann dagegen nicht für sinnvoll. Die Entwicklung der Managergehälter in den letzten Jahren und die noch immer „exorbitanten Vergütungen“ hätten jedoch gezeigt, dass Transparenz nicht ausreiche, argumentiert er. Aktuell liegt die sogenannte „Pay Ratio“ im Dax-Durchschnitt bei 57. In einigen Konzernen verdienen Spitzenmanager aber mehr als das 100-fache eines durchschnittlichen Arbeitnehmers. Hoffmann äußerte sich nicht dazu, wie hoch eine „Pay Ratio“ seines Erachtens ausfallen sollte.

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