Managerhaftung: Anklage gegen Krauss-Maffei-Aufsichtsratschef

Laut Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft München Manfred Bode angeklagt. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann soll dafür verantwortlich sein, dass das Unternehmen zwischen 2000 und 2005 Bestechungsgelder für Geschäfte in Griechenland als steuermindernde Betriebsausgaben veranschlagt hat. Damals fungierte er noch als Geschäftsführer und war somit für die Bilanz verantwortlich. Das Geld soll über ein Beratungsbüro geflossen sein, das zwei ehemalige SPD-Parlamentarier betrieben haben. Bode und die Politiker haben die Vorwürfe dem Bericht zufolge zurückgewiesen.

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