US-Studie: Board-Mitglieder werden immer älter

Die Aktionärsberatung ISS und das IRRC Institute haben in einer gemeinsamen Studie herausgearbeitet, wie sich die Boards der S&P-1500-Unternehmen zusammensetzen und was sich seit 2008 geändert hat. Die durchschnittliche Amtszeit von Board-Direktoren blieb demnach weitgehend stabil – sie sank von neun auf zuletzt 8,7 Jahre. Amtszeitbegrenzungen gibt es laut Studie nur bei fünf Prozent der Unternehmen. Eine weitere interessante Erkenntnis: Der Anteil der Direktoren, die älter als 70 Jahre sind, ist von 13 auf 20 Prozent gestiegen. Dagegen sind nur noch sechs Prozent der Board-Mitglieder jünger als 50 Jahre (2008: 13 Prozent). Das Durchschnittsalter liegt deshalb inzwischen bei 62,5 Jahren. Vier von zehn US-Unternehmen haben Altersgrenzen (meist 75 Jahre). Neben der Quote der „Alten“ wächst aber auch die Zahl der Neulinge: Mehr als die Hälfte der Unternehmen beriefen zuletzt pro Jahr mindestens einen Direktor, der zuvor noch nie zuvor in einem Board saß. Insgesamt entfallen zehn Prozent der Mandate auf Newcomer (2012: 6 Prozent).

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