BlackRock will Vergütungsexzesse anprangern, aber keinen Rabatz machen

Friedrich Merz, ehemaliges VARD-Präsidiumsmitglied und inzwischen Aufsichtsratschef von BlackRock Deutschland, setzt sich auch in seiner neuen Rolle für bessere Corporate Governance ein. So kritisierte er in der vergangenen Woche laut FAZ „Vergütungsexzesse“ in einzelnen Unternehmen und kündigte an, dass BlackRock – mit fünf Billionen Euro Kundengeldern der weltgrößte Vermögensverwalter – künftig in Einzelfällen stärker mitreden will. BlackRock-Gründer Larry Fink hat sich in der Vergangenheit zwar immer wieder zu Wort gemeldet, aber Kritik an spezifischen Unternehmen vermieden. Allerdings bekräftige Merz seine bereits vor einigen Wochen geäußerte Haltung, auf Hauptversammlungen zurückhaltend aufzutreten. „Wir […] stimmen ab, machen aber keinen Rabatz“, sagte er laut FAZ. Es gebe bessere Möglichkeiten, seine Ansichten mitzuteilen.

DCGIBoardNews

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