Aufsichtsräte & Vorstände: Die drängende Transformation des Two-Tier-Systems

Wer angesichts der Digitalisierung Reformbereitschaft und Agilität einfordert, muss bei sich selbst anfangen. Deshalb ist es an der Zeit, dass Aufsichtsräte über neue Strukturen und Prozesse nachdenken, um effizienter überwachen zu können. Denn klar ist: Viele Gremien sind noch zu langsam und zu unflexibel. Interessante Impulse liefert Christoph Seibt im aktuellen Manager Magazin. Sein Ausgangspunkt: Damit Konzern-Vorstände schneller und flexibler werden, sollen sie künftig „eher vier als acht Mitglieder“ haben. Zudem empfiehlt er ein „Group Executive Committee“ mit Vertretern der Sparten, Regionen und Stäben, das Leitungsentscheidungen vorbereitet. Der Aufsichtsrat solle dann, so Seibt, mit beiden Gremien kommunizieren. Das würde aus unserer Sicht erst Recht bedeuten, dass er sich anders aufstellen und vor allem flexibler werden müsste. Womöglich durch ein Experten-Team im Back-Office, das Informationen filtert und Gespräche vorbereitet? Wir freuen uns jedenfalls über den Impuls für anstehende Debatten, zum Beispiel auf dem Deutschen Aufsichtsratstag.

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