Aus dem DCGI-Netzwerk: ecoDa warnt vor formalistischer Governance bei Banken

Die European Confederation of Directors‘ Associations (ecoDa), der die Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland (VARD) als einziges deutsches Mitglied angehört, hat neue Governance-Vorgaben für die Finanzbranche prinzipiell begrüßt. Allerdings übte Lutgart Van den Berghe, Vorsitzender des ecoDa Policy Committees, auch Kritik an einigen geplanten„Guidelines“ der European Banking Authority (EBA). So sei es übertrieben, die Eignung von Board-Mitgliedern jährlich zu überprüfen. Das könne zu reinem Formalismus führen, warnte Van den Berghe. Zudem hält ecoDa es für unpraktikabel, detaillierte „soft skills“ vorzuschreiben, weil dies unweigerlich zu Problemen beim Assessment führt. In Deutschland sind die EBA-Vorgaben aus anderen Gründen umstritten: Insbesondere die Sparkassen wehren sich gegen hohe Anforderungen, was die Qualifikation von Verwaltungsräten angeht.

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