Managergehälter: Ein Lob für RWE, Infineon und die Deutsche Bank

In den USA drängen Investoren derzeit darauf, dass Unternehmen möglichst bald die „Manager to Worker Pay Ratio“ veröffentlichen müssen. In Deutschland hat diese Aufgabe das „Handelsblatt“ übernommen und Werte für sämtliche Dax-30-Vorstandschefs berechnet. Das Ergebnis unterstreicht, dass die Managergehälter vielerorts aus dem Ruder gelaufen sind (was Wasser auf die Mühlen von Populisten ist, die eine Selbstbedienung der „Wirtschaftseliten“ unterstellen). Denn aus unserer Sicht darf auch der beste Chef nicht das 190-Fache eines durchschnittlichen Mitarbeiters kassieren. Doch es gibt auch maßvolle CEOs. John Cryan (Deutsche Bank), Reinhard Ploss (Infineon) und Peter Terium (RWE) haben 2016 zwischen dem 39- und dem 43-Fachen verdient. Diese Größenordnung scheint uns angesichts von Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko angemessen. Nachmachen, bitte!

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