Leadership & Politik: Warum deutsche Manager zu Recht für Europa kämpfen

Es bleibt eine vieldiskutierte Frage: Wie politisch dürfen Manager sein? Wir haben dazu vor einigen Monaten Stellung bezogen: Wer nicht für die Werte einsteht, die er im Rahmen wohlklingender Leitbilder, Leadership und Corporate-Social-Responsibility-Konzepte ausformulieren ließ, macht sich unglaubwürdig. Deshalb ist es richtig, wenn sich Unternehmen und Top-Manager jenseits parteipolitischen Gezänks für Grundsätzliches engagieren – etwa für die Integration von Flüchtlingen (der Initiative „Wir zusammen“, die von United-Internet-Chef Ralph Dommermuth initiiert wurde, gehören bereits 184 Unternehmen an). Genauso wichtig und begrüßenswert finden wir das neue Bündnis „We4Europe“ von Innogy, Deutsche Bank, RWE und anderen Konzernen, das sich für ein „offenes, einiges und starkes Europa“ einsetzt. Wer dies als reinen Idealismus abtut, springt übrigens zu kurz: Offene Gesellschaften mit offenen Märkten sind im grundlegenden Interesse der Unternehmen – und damit ein wichtiges Leitbild für Vorstände und Aufsichtsräte.

DCGIBoardNews

Die neuesten Corporate Governance News kostenlos in Ihrem Posteingang.

Jederzeit abbestellbar.