Exklusive Manager-Zirkel: Was Frauen besser machen sollten als Männer

Parallel zum steigenden Anteil von Frauen in Führungspositionen haben sich in den vergangenen Jahren exkusive Zirkel von Managerinnen entwickelt. Das Manager Magazin beleuchtet in seiner aktuellen Ausgabe den „Merton-Kreis“, dem zum Beispiel Opel-Marketing-Chefin Tina Müller, Conti-Managerin Ariane Reinhart und BMW-Markenchefin Hildegard Wortmann angehören. Auch um Telekom-Managerin Claudia Nemat habe sich „ein Zirkel gebildet“. Nun ist gegen Networking und Erfahrungsaustausch nichts einzuwenden – und gegen Frauen-Netzwerke schon gar nichts. Aber Tatsache ist auch, dass vergleichbare exklusive Männer-Runden heute eher skeptisch gesehen werden: als Ausdruck der alten „Deutschland AG“, in der ein elitärer Geist herrschte, Top-Manager sich gegenseitig Aufsichtsratsposten zuschanzten und Connections oft wichtiger waren als Kompetenz (anders als beim Matching, das wir für die beste Methode zur Akquise von Aufsichtsräten halten). Wir hoffen deshalb, dass die Frauen entsprechenden Tendenzen, die solchen Zirkeln innewohnen, besser widerstehen können.

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