Investoren: Warum der Druck auf die Ölkonzerne steigt – trotz Trump

Obwohl Präsident Donald Trump mehrere Klimaschutz-Vorschriften seines Vorgängers rückgängig gemacht hat, wächst der Druck auf US-Energiekonzerne. Denn während die Politik ihnen wohlgesonnen scheint, machen die Eigentümer unverändert Druck und fordern mehr Anstrengungen und Transparenz in Sachen Klimaschutz. Das bekam am vergangenen Freitag der Öl- und Gaskonzern Occidental Petroleum zu spüren: Auf der Hauptversammlung stimmte die Mehrheit der Aktionäre für einen Vorschlag der beiden Pensionsfonds CalPERS und CRPTF, das Management zu verpflichten, einen detaillierten Bericht über die Auswirkungen des Klimawandels auf das Geschäftsmodell zu veröffentlichen. Zu den Befürwortern gehörte auch BlackRock, weltgrößter Investor und 7,8-prozentiger Occidental-Anteilseigner. Der Abstimmungserfolg sei ein Präzedenzfall und zeige, „dass Klima-Reporting ein essentieller Bestandteil guter Corporate Governance ist“, kommentierte CalPERS-Direktorin Anne Simpson. Sie prognostiziert weitere erfolgreiche Initiativen von Investoren für mehr Klima-Transparenz.

DCGIBoardNews

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