Nachfolgeplanung: An den Konzernspitzen kehrt Kontinuität ein – dank Aufsichtsräten

Gerade mal 12,7 Prozent der Unternehmenschefs im deutschsprachigen Raum mussten im vergangenen Jahr ihren Posten räumen. Die durchschnittliche Amtszeit stieg damit von 6,6 auf 7,9 Prozent, wie die 16. „CEO Success Study“ der PwC-Strategieberatung Strategy& zeigt. Damit ist die Fluktuationsrate hierzulande deutlich niedriger als anderswo. Wir sind überzeugt: Die wachsende Kontinuität ist eine direkte Folge der Professionalisierung der Aufsichtsräte und der damit einhergehenden besseren Nachfolgeplanung. Wo früher der Aufsichtsratschef auf Basis eines Bauchgefühls entschied oder Buddies an Bord holte, gibt es heutzutage oft klare Kriterien und strukturierte Prozesse. Die Fortschritte sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass vielerorts noch Luft nach oben ist – was besser wird, ist eben noch nicht automatisch gut.

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