Der Spirituosenhersteller Underberg aus Rheinberg am Niederrhein will den Generationswechsel einleiten und setzt dabei auf unabhängige Kontrolleure. Das Unternehmen solle künftig von einem Beirat oder Aufsichtsrat überwacht werden, dem zwei Familienmitglieder und drei externe Experten angehören, sagte der Generalbevollmächtigte Wilfried Mocken der Rheinischen Post. Er könne sich vorstellen, dass aus der Familie Hubertine Underberg-Ruder (54) und ihr Neffe Moritz Underberg (26) in das Gremium einziehen. Die Mikrobiologin Underberg-Ruder ist bereits Verwaltungsratspräsident der schweizerischen Muttergesellschaft von Underberg und sitzt auch darüber hinaus in mehreren Aufsichtsgremien. Zu externen Kandidaten äußerte sich Mocken nicht. Bis September soll aber Klarheit herrschen.