Deutscher Aufsichtsratstag: Diskussion über Managergehälter

Nie zuvor war der Widerstand gegen üppige Managergehälter so groß wie in dieser Hauptversammlungssaison. So lehnten die Aktionäre von Munich Re das Vergütungssystem ebenso ab wie die Anteilseigner von ProSiebenSat1. Und der Aufsichtsrat des Softwarekonzerns SAP wurde nur mit hauchdünner Mehrheit entlastet, nachdem Investoren und Aktionärsberater harsche Kritik an hohen Boni geübt hatten. Höchste Zeit also, dass Aufsichtsräte, Investoren und Vergütungsexperten ausführlich über das Thema sprechen. In vier Wochen ist es soweit: Auf dem 11. Deutschen Aufsichtsratstag am 30. Juni in Düsseldorf wird eine hochkarätig besetzte Runde über aktuelle Entwicklungen und Streitpunkte diskutieren. Die Aufsichtsräte wird dabei Werner Brandt (u. a. ProSiebenSat1, RWE) vertreten, die Investoren Hans-Christoph Hirt (Hermes EOS). Hinzu kommen Michael H. Kramarsch, Gründer der Vergütungsberatung hkp sowie als Moderator Wilhelm Haarmann, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland (VARD). Die Themen, die Haarmann ansprechen will, reichen von der Struktur der Vergütung (Fixum, short term incentive, long term incentive) über die Transparenz der Incentivierungs-Kennzahlen und Kappungsgrenzen bis hin zu den Funktionen von Aufsichtsrat, Personal-/Vergütungsausschuss, Hauptversammlung, Investoren und Presse.

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