Leadership: Die besten Kommunikatoren unter den Dax-Chefs

Man kann es nicht oft genug sagen: Angesichts des rasanten digitalen Wandels sind Vorstandschefs gefragt, die Veränderungen und Reformbedarf erklären können – mindestens verständlich, optimalerweise mitreißend. Und auch Außenstehende können sich alljährlich auf der Hauptversammlung ein Bild machen, wie es um Redegewandtheit und Kommunikationskompetenz der Vorstandschefs bestellt ist. Besonders gut hat in diesem Jahr Timotheus Höttges von der Deutschen Telekom abgeschnitten: Auf der Rangliste der Top-Redner, die die Universität Hohenheim jedes Jahr ermittelt, belegte er wie schon 2016 den ersten Platz unter den Dax-Chefs. Es folgt Newcomer Stephan Sturm von Fresenius, der Frank Appel (Deutsche Post) auf Platz Drei verdrängte. Die am schwersten verständlichen Reden hielten nach Ansicht der Wissenschaftler Oliver Bäte (Allianz), Hans van Bylen (Henkel) und Aldo Belloni (Linde). Einschränkend sei hinzugefügt: Einige Manager, die schlechte Reden hielten, beweisen im kleinen Kreis und im direkten Gespräch sehr wohl Kommunikationskompetenz. Womöglich haben sie einen schlechten Tag erwischt – und holen nächstes Jahr auf. Wie Rolf Buch von Vonovia, der im Vergleich zum Vorjahr 16 Plätze gut machte und Platz Neun belegte.

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