Was mit Protesten gegen VW infolge des Dieselgate-Skandals begann, scheint Teil einer weltweiten Revolte zu sein. Nach deutschen institutionellen Investoren wie Deka Investments hat nun auch der weltgrößte Fonds Widerstand gegen stimmrechtslose Aktien angekündigt: Yngve Slyngstad, Chief Executive Officer des 960-Milliarden-Dollar schweren norwegische Staatsfonds, forderte diese Woche, das Kriterium der Stimmrechte bei der Zusammensetzung von Aktien-Indizes zu berücksichtigen. Das könnte in Deutschland im Extremfall dazu führen, dass VW und BMW aus dem Dax fliegen. „Die Gesellschaft profitiert, wenn Unternehmen gut geführt werden und Anteilseigner ihre Verantwortung ernst nehmen“, sagte Slyngstad. Stimmrechte seien „ein wichtiges Instrument, um gute Corporate Governance sicherzustellen“.