Nachfolgeplanung: Die Deutsche Bahn hat wieder Verspätung

Am 20. oder am 24. Juli kommt der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn laut Medienberichten zu einer Sondersitzung zusammen. Die Gremienmitglieder um den Vorsitzenden Utz-Hellmuth Felcht wollen dann endlich die neuen Vorstandsressorts Güterverkehr & Logistik und Digitalisierung & Technik besetzen. Derzeit übernehmen die Mitglieder des vierköpfigen Rumpfvorstandes die Aufgaben kommissarisch – zum Teil seit Monaten. Laut einem Bericht der WirtschaftsWoche streiten Aufsichtsrat und Konzernspitze noch um die Kandidaten; die Arbeitnehmervertreter drängen demnach auf Sigrid Nikutta, Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe, für den Bereich Güterverkehr. Wir hoffen, dass möglichst schnell Klarheit herrscht. Was dagegen jetzt schon klar ist: Die Nachfolgeplanung gehört nicht zu den Stärken des Aufsichtsrates. Sonst hätten die neuen Vorstände mit geringer Verspätung bereit gestanden – und womöglich sogar pünktlich.

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