Diversity: Warum sich die Dax-Rankings derart unterscheiden

Nach der Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland (VARD) hat auch das Centrum für Strategie und Höhere Führung sein neues Diversity-Ranking der Dax-Aufsichtsräte veröffentlicht (in der August-Ausgabe des Manager Magazins). Der Unterschied könnte kaum größer sein: Während im VARD-Ranking Henkel vorne liegt, belegt der Konsumgüterhersteller im „Board Diversity Index“ des Manager Magazin den letzten Platz. Und der dortige Spitzenreiter Bayer wiederum liegt bei VARD nur im Mittelfeld. Wie kann es zu solchen Diskrepanzen kommen?

Der breite Diversity-Begriff von VARD & FAS

Der Board Diversity Index berücksichtigt allein die klassischen Kriterien Frauenquote, Nationalität, Alter und Ausbildung. Das Analysehaus FAS Research, dass das VARD-Ranking erstellt hat, geht dagegen von einem breiteren Begriff aus und hat auch die (nachweisbaren) Beziehungen der einzelnen Aufsichtsräte zu anderen Branchen, Technologiefeldern und Kulturen berücksichtigt. Dahinter steckt die Überzeugung, dass unterschiedliche Hintergründe, Perspektiven und Denkmuster ganz entscheidende Faktoren sind – und zwar unabhängig von Geschlecht, Alter & Co.

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