Aus den Gremien: Cerberus drängt in Coba-Aufsichtsrat

Steve Feinberg (57), Mitbegründer des neuen Commerzbank-Großaktionärs Cerberus, will einen eigenen Vertreter in den Aufsichtsrat der zweitgrößten privaten Bank Deutschlands entsenden. Dies schreibt die Süddeutsche Zeitung (SZ). Der US-Finanzinvestor hatte erst Ende Juli 5,01 Prozent der Coba-Anteile gekauft. Ein Cerberus-Vertreter könnte der SZ zufolge bereits im kommenden November in den Coba-Aufsichtsrat einziehen. Welcher der aktuellen Gremienmitglieder dafür weichen soll, steht wohl noch nicht fest. Feinberg hat Cerberus bereits 1992, im Alter von 32 Jahren, mitgegründet. Heute finanziert der Investor insbesondere Unternehmen aus den Sektoren Immobilien, Finanzen und Militär/Waffen. Commerzbank-Mitarbeiter fürchten, dass Cerberus signifikante Stellenstreichungen durchsetzen will, um die Profitabilität der Bank zu erhöhen. Dies würde dem üblichen Vorgehen von Steve Feinberg und dessen Partnern entsprechen.

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