Digitalisierung: Stetige Dialoge statt formale Jahresgespräche!

Es ist der Klassiker: Der Chef setzt sich einmal im Jahr mit jedem seiner Mitarbeiter zusammen, analysiert und benotet die Leistungen – und legt Ziele fürs nächste Jahr fest. Immer mehr Experten sind jedoch überzeugt, dass dies im Zeitalter des rasanten digitalen Wandels nicht mehr zeitgemäß ist. Besonders deutlich hat SAP-Personalvorstand Stefan Ries vor einigen Wochen auf die Schwächen des Procederes hingewiesen: „Das klassische Mitarbeitergespräch ist ein sehr starres System der Personalführung ohne kontinuierliche Interaktion“, sagte er.

Leadership: Jahresziele sind schnell überholt

Immer mehr Unternehmen schwenken deshalb um, und wer die Begründungen analysiert, stößt auf zwei Kernargumente. Erstens: Angesichts des rasanten digitalen Wandels machen Jahresziele nur noch selten Sinn – sie können schon nach Wochen veraltet sein. Zweitens: Wer Mitarbeiter braucht, die mitdenken und Eigeninitiative entwickeln, darf sie nicht wie Schüler benoten. Wir meinen: Der Systemwechsel zu regelmäßigen Feedbacks und individuellen Bewertungen ist im Zeitalter der Digitalisierung in den allermeisten Branchen keine Option. Sondern ein „Muss“.

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