„Killer-Roboter“: Öffnen Unternehmen die Büchse der Pandora?

Es klingt wie Science-Fiction: Roboter geraten außer Kontrolle und töten Menschen – oder werden gezielt dafür programmiert. 115 Robotik-Unternehmer, darunter Tesla-Gründer Elon Musk, halten diese Gefahr für real und haben in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen vor unabsehbaren Folgen gewarnt. „Tödliche autonome Waffen drohen die dritte Revolution in der Kriegsführung zu sein“, heißt es darin. Autonome Waffensysteme müssten deshalb flächendeckend gebannt werden.

Deutscher Aufsichtsratstag:  Bendiek spricht über Künstliche Intelligenz

Allerdings ist nicht nur der Staat gefordert. Unternehmen, die Künstliche Intelligenz (KI) entwickeln oder anwenden, sollten dafür umgehend ethische Standards definieren. Doch vielerorts wird stattdessen munter drauflos geforscht, entwickelt und getestet. Und auch außerhalb der Rüstungsbranche birgt dies das Risiko, dass Systeme entstehen, die sich irgendwann als menschenfeindlich oder missbrauchsanfällig erweisen. In ganz besonderem Maße sind deshalb Aufsichtsräte gefordert. Auf dem 12. Deutschen Aufsichtsratstag (#dart12) am 24. November in Düsseldorf werden wir das Thema deshalb intensiv beleuchten – und freuen uns, dass wir dafür mit Microsoft-Chefin Sabine Bendiek eine Top-Referentin gewinnen konnten.

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