Managergehälter: Welche Dax-Chefs ihr Geld wert sind

BASF-Vorstandsvorsitzender Kurt Bock hat in den vergangenen fünf Jahren für einen Dax-Chef eher mittelmäßig verdient, aber hohe Werte geschaffen. Deshalb belegt er im aktuellen „Pay-for-Performance-Check“ von Handelsblatt und Uni Göttingen den ersten Platz. Der Analyse zufolge verantwortete Bock zwischen 2012 und 2016 eine interne und externe „Wertschaffung“ von rund 2,5 Milliarden Euro – und kassierte dafür insgesamt 24,9 Millionen Euro.

Schlechte Werte für Finanz-, Auto- und Energiemanager

Bei anderen Dax-Unternehmen fällt die Relation deutlich schlechter aus. SAP etwa zahlte 46,9 Millionen Euro für zusätzliche Werte von rund 1,6 Milliarden Euro an den Chef, Daimler 43,3 Millionen für rund 1,4 Milliarden und Volkswagen gar 61,7 Millionen für 500 Millionen. Schlusslichter des Rankings sind RWE, Commerzbank, Eon und die Deutsche Bank, weil dort trotz teils üppiger Managergehälter Werte vernichtet wurden. Die „interne Wertschaffung“ haben die Forscher auf Basis des „Economic-Value-Added“-Konzeptes entwickelt, die externe entspricht der Aktienrendite.

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