Großbritannien: Neues Governance-Gesetz, neuer Kodex

In Großbritannien bahnen sich gleich zwei grundlegende Corporate-Governance-Reformen an. So hat die britische Regierung vergangene Woche ein lange erwartetes Maßnahmenpaket vorgestellt, das im Juni 2018 in Kraft treten soll. Es verpflichtet börsennotierten Unternehmen, die „Pay Ratio“ zu veröffentlichen – also das Verhältnis des CEO-Salärs zum Gehalt eines durchschnittlichen Arbeitnehmers. Zudem wird eine schwarze Liste von Firmen eingeführt, deren Vergütungssysteme mehr als 20 Prozent Gegenstimmen erhalten. Darüber hinaus sihet das Regelwerk beispielsweise vor, dasss Unternehmen künftig erklären, inwieweit sie Interessen von Arbeitnehmern und Aktionären berücksichtigen

Sonder-Empfehlungen für Familienunternehmen

Zugleich hat sich die britische Regierung dafür ausgesprochen, einen eigenen Corporate-Governance-Kodex für Familienunternehmen zu entwickeln. Das Vorhaben soll allerdings von Wirtschafts- und Berufsverbänden vorangetrieben werden – und nicht von der Politik. Die europäische Direktorenvereinigung ecoDa hat die Initiative in einer aktuellen Stellungnahme begrüßt.

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