ThyssenKrupp: Warum Heinrich Hiesinger der Richtige bleibt

Seit Heinrich Hiesinger 2011 ThyssenKrupp als Vorstandschef führt, hat er das traditionsreiche Konglomerat stabilisiert und einen tiefgreifenden Kulturwandel angeschoben. Der 57-Jährige gilt deshalb als Paradebeispiel eines teamorientierten Managers, der zuhören kann, Empathie mitbringt und in der Lage ist, Mitarbeiter zu motivieren. Das goutieren selbst seine Kritiker. Angesichts gewaltiger Altlasten und anhaltender Probleme in wichtigen Sparten gerät der Vorstandschef derzeit dennoch zunehmend unter Druck.

Leadership: Scheut der „Gutmensch“ harte Einschnitte?

Eine verbreitete Lesart: „Gutmensch“ Hiesinger könne zwar ein „Wir“-Gefühl schaffen, scheue aber harte Einschnitte. Wir halten die Sehnsucht nach schnellen Befreiungsschlägen und harten Sanierern, die sich in solchen Deutungen spiegelt, für kurzsichtig. Denn trotz großer aktueller Herausforderungen muss der Konzern zugleich die digitale Transformation vorantreiben und innovativer werden. Und wir sind sicher: Dafür ist Hiesinger genau der Richtige.

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