Deutsche Bank: Achleitner und Speich verteidigen John Cryan

Nachdem – nicht namentlich genannte – Großaktionäre erhebliche Zweifel an John Cryan geäußert hatten, ist Ingo Speich von Union Investment dem Deutsche-Bank-Chef zur Seite gesprungen. „Wir denken nach wie vor, dass Cryan der richtige Mann ist“, sagte er laut Medienberichten. Man könne vom Vorstand nicht das Unmögliche verlangen. Im Lauf der vergangenen zwölf Monate, betonte Speich, habe sich die Situation deutlich stabilisiert.

Achleitner will nicht hyperventilieren

Auch Aufsichtsratschef Paul Achleitner wies die anonyme Kritik zurück. Die Deutsche Bank habe jetzt eine klare Strategie und eine klare Struktur. Man könne nicht auf „jede Unmutsäußerung eines Investoren […] aufgeregt reagieren und hyperventilieren“, so Achleitner. Das Handelsblatt hatte in der vergangenen Woche einen „einflussreichen Großinvestor“ zitiert, der „zunehmend“ glaubt, „dass John Cryan nicht mehr der Richtige ist“.

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