Startups & Beiräte: Lehrreiches aus der „Höhle der Löwen“

Bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ kann man Einiges lernen – über Unternehmergeist und Innovation beispielsweise, aber bisweilen auch über Corporate Governance. So stand der Gründer Jörn-Marc Vogler vor einer kniffligen Entscheidung: Soll er für 200.000 Euro 20 Prozent seines Unternehmens Veluvia (ein Hersteller natürlicher Nahrungsergänzungsmittel) an Juror Frank Thelen verkaufen? Oder 25,1 Prozent für 300.000 Euro an Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel?

Der Beirat als Korrektiv für Unternehmer

Vogler entschied sich für das Duo Maschmeyer/Dümmel, obwohl er ihnen damit eine Sperrminorität einräumt und nicht mehr allein das Sagen hat. Doch gerade das findet Vogler positiv: Er wolle einen Beirat, der ihn daran hindert, die falschen Entschlüsse zu fassen. Schließlich stecke er womöglich „zu tief drin“. So viel gesunde Distanz zu den eigenen unternehmerischen Fähigkeiten würden wir uns öfter wünschen – nicht nur bei Gründern von Startups, sondern auch von manchem Familienpatriarchen.

Hinweis in eigener Sache: Auf dem 12. Deutschen Aufsichtsratstag am 23. November (#dart12) widmen wir uns auch dem Thema Startups: Im Rahmen des bewährten Formats „Dinner & Talk“ stellen innovative Gründer ihre Geschäftsmodelle vor.